An der Erdoberfläche gewonnene Messdaten können dem Einfluss von Zäunen, erdverlegten Leitungen und Anlagen bzw. Freileitungen, Bahngleisen oder massiver Schrottbelastung in Bodenauffüllungen unterliegen. Eine Bombenortung kann dann durch das Abteufen von Messbohrungen erfolgen. Eine Sensorik im Bohrkopf (Sensitive Drilling System) dient als 'Frühwarnsystem' der Vermeidung von Kollisionen.
In den PVC-verrohrten Bohrungen wird mit dem Messkaliber eines Oberflächendetektors (Magnetfeldstärkedifferenz) oder einer GeoRadar-Antenne gemessen.
Geländemorphologie, Zuwegung und Raumverhältnisse sowie Bodenmatrix sind Einsatzparameter für das geeignete Bohrgerät (Raupenbohranlagen, Gleisbagger, Baggeranbaugerät, Kellerbohranlage usw.) und das angewandte Verfahren (Schneckenbohrung, Spülbohrung, Lufthebeverfahren, Überlagerungsbohrungen).
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Oktober 2009 um 10:40 Uhr